AbiWiki – Das Abiplaner-Lexikon

A

Abiballkönigin und Abiballkönig

Die Wahl des Ballkönigs und -königin ist ein Ritual aus den USA und sollte in keinem Abiballprogramm fehlen. Kriterien für die Wahl sind insbesondere Aussehen und Ausstrahlung. Bei manchen Abibällen werden auch die besten Tänzer zum/r Abiballkönig/Abiballkönigin gekürt.

Abilogo

Das Abilogo wird meistens in Verbindung mit dem Abimotto gewählt und spiegelt dieses inhaltlich wider. Beides wird dann auf das Abishirt gedruckt.

Abimotto

Jeder Abiturjahrgang sucht sich ein einzigartiges und außergewöhnliches Abimotto, welches den Jahrgang möglichst authentisch repräsentiert. In Anlehnung an das Motto wird oft auch der Abiball und der Abistreich gestaltet.

Abiparty

Eine Abiparty ist eine Feier des Abiturjahrgangs. Von den Einnahmen aus Eintritt und Getränken sollen in der Regel der Abiball, die Abireise oder das Abibuch, zumindest zum Teil, finanziert werden. In weiten Kreisen wird die Abiparty auch Vorfi-Party, also Vorfinanzierungsparty, genannt.

 Abistreich

Abistreich – Abispaß – Abischerz – Nulltagefeier…alle diese Begriffe bedeuten nur eins: die Schule soll auf den Kopf gestellt werden. Der Abistreich ist ein Ritual des Abiturjahrgangs, an dem sie sich Scherze und ein Programm überlegen, mit dem sie sich von den Lehrern und Schülern der Unterstufen verabschieden.

Abitur

Das Abitur ist der höchste deutsche Schulabschluss, der Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an einer Universität, bzw. Hochschule ist.

Abireise

Die Abireise ist eine freiwillige Reise für alle Abiturienten um ihre Schulzeit zusammen ausklingen zu lassen. Sie findet nach der Prüfungsphase statt. Das kann vor sowie nach der Notenverkündung der Fall sein. Meist führt die Abifahrt in südländische Küstengebiete, weil es dort warm ist und ein Strand in unmittelbare Nähe ist.

Abibuch – Abizeitung

Im Abibuch oder der Abizeitung werden Erinnerungen der Schulzeit zusammengefasst und festgehalten. Jeder Schüler bekommt im Buch eine eigene Seite, die in der Regel von einem Mitschüler gestaltet wird. Das Abibuch wird meist von einem Komitee des Abiturjahrgangs erstellt.

Ausbildung – Berufsausbildung

Eine Ausbildung vermittelt Kenntnissen an eine Person beliebigen Alters.Bei der Berufsausbildung werden fachspezifische Kenntnisse vermittelt, die zur Ausübung eines bestimmten Berufes nötig sind.

B

BAföG

Unter BAföG, dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, versteht man in der Regel den staatlichen Zuschuss während der Ausbildungs- oder Studienzeit. 50% davon sind ein zinsloser Kredit, also ein Vorschuss vom Staat, der in der Regel spätestens innerhalb von fünf Jahren nach der letzten Bafög- Rate zurückgezahlt werden muss. Die weiteren 50% bestehen aus einem staatlichen Zuschuss. Nicht jeder hat Anspruch auf diese Art des Zuschusses. Aspekte wie das Einkommen der Eltern bzw. Ehepartner, Art der Ausbildung, eigenes Alter und Anzahl der Geschwister spielen eine wichtige Rolle.

Barkeeper/in

Barkeeper/in ist eine Berufsbezeichnung für eine Person, die hinter der Bar Getränke zubereitet. Hierbei kann es sich um alkoholische Getränke, wie Longdrinks oder Cocktails, aber auch um alkoholfreie Getränke handeln.

Berufsfachschule

Die Berufsfachschule ist eine der zwei Ausbildungsstellen: der dualen Berufsausbildung und die Hauptausbildungsstelle der schulischen Berufsausbildung, in der theoretische Kenntnisse der Ausbildung vermittelt werden.

Bestuhlungsplan

Der Bestuhlungsplan ist ein Raumplan, in dem Tische und Stühle eingezeichnet sind. Anhand dieses Planes kann man dann genau bestimmen an welchem Tisch, bzw. auf welchem Platz die einzelnen Gäste sitzen sollen.

BFD – Bundesfreiwilligendienst

Der BFD ist ein freiwilliges Jahr, das man in Deutschland in sozialen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen absolvieren kann. Er wird staatlich unterstützt und kann ein zu absolvierendes Praktikum für z.B. eine Studienzulassung ersetzen.

C

Catering

Ein Caterer beliefert z.B. Veranstaltungen mit Essen. In der Regel bereitet der Caterer das Essen zu und bringt dieses dann zu der Veranstaltung. Neben Veranstaltungen kann ein Caterer aber auch Einrichtungen, Hotels oder Privatpersonen beliefern.

Coverband

Eine Coverband ist eine Band, die keine eigenen Songs spielt, sondern bereits bestehende Songs, zumeist Klassiker, nachsingt.

D

DJ

Ein DJ oder Disc Jockey spielt Musik von Tonträgern ab und ein Must-Have für jeden guten Abiball. Das Besondere ist, dass der DJ die Übergänge der einzelnen Lieder so gestaltet, dass die Lieder optimal ineinander übergehen. Außerdem muss er sein Publikum kennen und versuchen nach ihren Wünschen Musik abzuspielen.

F

Fachabitur

Das Fachabitur kann man an Fachgymnasien abschließen. Es berechtigt den Fachabiturienten eine Fachhochschule zu besuchen. In der Regel kann man mit dem Fachabitur allerdings keine Universität, bzw. Hochschule besuchen. Dafür ist das Abitur, auch allgemeine Hochschulreife genannt,  erforderlich.

Fachhochschule

Eine Fachhochschule ist eine Hochschule, an der praxisorientiert und berufsbezogen gelehrt wird. Voraussetzung, um eine Fachhochschule besuchen zu können, ist das Fachabitur.

Feedback

Feedback bedeutet Rückmeldung und bezieht sich auf die Rückmeldung und Bewertung eines Verhaltens oder einer Situation. So kann man zum Beispiel auch eine Veranstaltung bewerten.

Freiwilligendienst

Ein Freiwilligendienst bezeichnet das freiwillige Mitarbeiten einer Person in einem Unternehmen, einem Verein oder einer Organisation für einen bestimmten Zeitraum. Ziel ist es, Praxiserfahrungen zu sammeln. Manche Personen arbeiten auch freiwillig in Katastrophengebieten oder bei Hilfsorganisationen mit.

FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr ist eine Art des Freiwilligendienstes und wird aus ähnlichen Gründen gewählt. Das FSJ wird von bestimmten Trägern finanziert und bietet einer Person ohne finanzielle Hilfen ein Jahr Einblick in ein bestimmtes Unternehmen, eine Organisation oder einen Verein.

G

Gesamtschule

Gesamtschulen bestehen in unterschiedlichen Bundesländern in unterschiedlichen Formen. Auf eine Gesamtschule können die Kinder nach der 4. Klasse, also nach der Grundschule gehen. Hier gibt es zum einen die Möglichkeit, dass sich Haupt-, Realschule und Gymnasium in einem Gebäude befinden und zum anderen, dass Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten gemeinsamen Unterricht bis zur 10. Klasse haben. Nach der 9. Klasse gehen dann Hauptschüler ab, nach der 10. die Realschüler und nach der 12., bzw. häufig erst nach der 13. die Gymnasiasten.

Getränkepauschale

Eine Getränkepauschale ist eine Art Flatrate für Getränke auf einer Veranstaltung. Jeder Gast bezahlt mit seiner Eintrittskarte einen bestimmten Betrag und kann in dieser Zeit frei trinken. Die Dauer der Pauschale und welche Getränke enthalten sind, wird in der Regel im Voraus vereinbart und bereits bezahlt.

Grundkurse

Grundkurse sind Fächer, die nur auf grundlegendem Niveau unterrichtet werden. Dementsprechend werden Themen meistens nicht so detailliert behandelt, wie in den Leistungskursen. Im Abitur werden die 3., 4. und 5. Prüfungskomponente in Grundkursfächern geschrieben bzw. sind die 4. und 5. Prüfungskomponente mündliche Prüfungen.

Gymnasium

Das Gymnasium gehört neben der Haupt- und Realschule mit zu den allgemeinbildenden Schulen. Es bietet die Möglichkeit den höchsten in Deutschland erreichbaren Schulabschluss zu machen, das Abitur, bzw. die allgemeine Hochschulreife. Die meisten Gymnasien sind staatlich und somit kostenlos für die Schüler.

H

Hochschulreife

Die Hochschulreife teilt sich in zwei unterschiedliche Abschlüsse auf. Zum einen die Fachhochschulreife (Fachabitur), die zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt. Zum anderen die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die zum Studium an jeder Universität, bzw. Hochschule berechtigt.

K

Klausur

Klausur oder auch Arbeit wird eine Lernkontrolle genannt, die in regelmäßigen Abständen in der Schule geschrieben wird. Sie wird immer beaufsichtigt und findet in einem bestimmten Zeitraum statt. Hierbei werden bereits gelernte Themen abgefragt.

In den Klausuren der Qualifikationsphasen gibt es drei Anforderungsbereiche. Im Anforderungsbereich I müssen Sachverhalte wiedergegeben werden, im Anforderungsbereich II müssen Inhalte selbstständig erklärt oder bearbeitet werden und im Anforderungsbereich III müssen bereits gelernte Methoden auf neue Sachverhalte übertragen werden.

L

Leistungskurs

Leistungskurse sind Fächer, die auf erhöhtem Anforderungsniveau unterrichtet werden. Sie sind inhaltlich detaillierter und tiefgreifender als die Grundkurse. Im Abitur werden die 1. Und 2. Prüfungskomponente in Leistungskursfächern geschrieben.

Lerntechniken

Lerntechniken sind Methoden, mithilfe derer man effizienter Lernen kann. Je nach Lerntyp kann man sich dadurch Eselsbrücken bauen, durch die man das gelernte besonders gut behalten kann.

Location

Als Location (engl. für Ort) oder Veranstaltungslocation bezeichnet die Räumlichkeiten, bzw. ein Gebäude, in dem eine Veranstaltung stattfinden könnte. Das Wort wird heutzutage häufig im deutschen Sprachgebrauch verwendet.

M

Matura

Als Matura bezeichnet man in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz und auch in Lichtenstein die allgemeine Hochschulreife.

Mottowoche

Die Mottowoche ist eine Woche, in der die Schüler je nach Motto verkleidet zur Schule kommen. Teilweise werden auch dementsprechende Spiele gespielt. Beispiele für Mottos sind z.B. Filmfiguren, Geschlechtertausch, Kindheitshelden, Party oder 70er Jahre. Dabei wird deiner Kreativität freien Lauf gelassen.

N

Nachhilfe

Die Nachhilfe ist ein Zusatzunterricht für Lernende. Es werden Inhalte, die noch nicht verstanden wurden, wiederholt.  Meist wird dieser Unterricht von Schülern, Studenten oder Lehrern angeboten, die sich mit den Themen gut auskennen.

O

Oberstufe

Als Oberstufe bezeichnet man die Jahrgänge ab der 10. Klasse. Bei einem Abitur nach 12 Jahren sind es die vier Qualifikationsphasen, in denen die Abiturvorbereitung stattfindet.

Online-Ticketshop

Der Online-Ticketshop bietet die Möglichkeit seine Tickets online, also im Internet, zu bestellen. Diese Möglichkeit ist bei Abiballeintrittskarten für die Abiballkomitees sehr zeitsparend und auch sicherer.

P / Q

Praktikum

Als ein Praktikum bezeichnet man die zeitlich begrenzte, freiwillige Mitarbeit einer Person in einem Unternehmen, einer Organisation oder einem Verein. Die Mitarbeit wird nur selten vergütet und bietet dem Praktikanten die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln.

Prüfungsangst

Als Prüfungsangst wird die Angst vor dem Abfragen von Kenntnissen einer Person bezeichnet. Folgen dieser Angst können z.B. mangelnde Konzentration, Schweißausbrüche oder Hyperventilierung sein. Tipps und Tricks was man dagegen tun kann, erfahrt ihr im Bereich Prüfungsangst.

Prüfungskomponente

Als Prüfungskomponenten werden die fünf einzelnen Fächer bezeichnet, die man vor der Qualifikationsphase wählen muss. Die 1. und 2. Prüfungskomponente sind die zwei Leistungskurse. Die 3., 4. und 5. Prüfungskomponente sind Grundkurse. In Berlin sind die 1., 2. und 3. Prüfungskomponente schriftlich und die 4. und 5. Prüfungskomponente mündlich.

Prüfungstermine

Die Prüfungstermine für die Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg werden zentral festgelegt und sind damit für alle Schulen in beiden Bundesländern dieselbe. In der Rubrik Prüfungstermine könnt ihr die Termine für dieses Jahr noch einmal nachlesen.

Qualifikationsphase

Als Qualifikationsphasen bezeichnet man die letzten 2 Jahre in der die Abiturvorbereitung stattfindet. Insgesamt gibt es 4 Qualifikationsphasen, die je ein Halbjahr, auch Semester genannt, umfassen. Am Ende der 4. Qualifikationsphase finden die Abiturprüfungen statt.

R

Realschule

Die Realschule gehört zu den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. An der Realschule kann man den mittleren Bildungsabschluss, den Realschulabschluss, bzw. den erweiterten Realschulabschluss (Mittlere Reife) erreichen. In manchen Bundesländern ist man bereits mit dem Realschulabschluss befähigt auf das Gymnasium zu wechseln, in anderen erst mit dem erweiterten Realschulabschluss.

S

Schülerzeitung

Die Schülerzeitung ist in der Regel ein Projekt einer Arbeitsgruppe, in der Schüler einer Schule regelmäßig (meist halbjährlich oder jährlich) eine Zeitung entwerfen. In der Zeitung werden schulbezogene Themen dargestellt, wie z.B. Umfragen und Neuigkeiten. Die Zeitung wird dann für eine geringe Summe, die die Ausgaben decken soll, verkauft.

Sektempfang

Als Sektempfang bezeichnet man die Überreichung eines Sekts am Einlassbereich, um die Gäste freundlich zu empfangen. Auf dem Programm einer Veranstaltung steht in der Regel der Sektempfang als einer der ersten Punkt.

Servicepersonal

Als Servicepersonal werden Barkeeper, Cocktailbarkeeper und Kellner bezeichnet. Sie arbeiten im sogenannten Service und kümmern sich um das Wohlbefinden der Gäste während der Veranstaltung.

X – Z

Zentralabitur

Zentralabitur wird das staatlich geprüfte Abitur in Deutschland genannt. Seit dem Schuljahr 2009/2010 sind die Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik und seit dem Schuljahr 2011/2012 zusätzlich in den Fächern Biologie und Geografie bundesländerübergreifend gleich, um das Abitur einheitlich zu machen und damit Abiturienten in ganz Deutschland das gleiche Anforderungsniveau haben. Bis auf einige wenige, haben alle Bundesländer mittlerweile das Zentralabitur eingeführt.